BILDKÖRPER ist kein Begriff zur Beschreibung eines Mediums.

Es gibt keine stabile Trennung von Bild, Material und Raum.
Es gibt nur Zustände ihrer Kopplung.

Das Bild existiert hier nicht mehr als Fläche.
Es erscheint als Gefüge unter Bedingungen.

Wahrnehmung ist kein distanzierter Akt.
Sie ist Teil desselben Zusammenhangs.

Es entsteht ein Feld unter Druck.

Material wird nicht eingesetzt.
Es wird in Zustände überführt.

Licht stabilisiert nichts.
Es verschiebt.

Die Arbeiten sind keine Einheiten.
Sie bleiben veränderlich in dem, was sie ermöglichen.

Die Werkgruppen folgen keiner linearen Entwicklung.
Sie etablieren unterschiedliche Regime.

SEAM / VEIL / CORE / LIMEN / FATHOM

Erst in ihrer Gleichzeitigkeit wird ihre Struktur lesbar.
Diese Gleichzeitigkeit bleibt instabil.

Es gibt keine Erweiterung der Malerei.
Es gibt ihre Verschiebung.